Was ist Röntgen?


Röntgen
Konventionelles Röntgen

Als Röntgen (auch Radiographie) bezeichnet man eine bildgebende Untersuchungsmethode, bei der ein Körper mit der Röntgenstrahlung durchgestrahlt wird. Als Ergebnis der Röntgenuntersuchung entstehen Röntgenbilder, auch Röntgenaufnahmen bezeichnet, die entwickelt werden müssen, bevor der Arzt sie begutachten kann.


Digitales Röntgen

Da die Filmentwicklung Zeit in Anspruch nimmt und die erforderlichen Geräte Platz brauchen, wird die konventionelle Röntgentechnik zunehmend durch die digitale Radiographie ersetzt. Bei dem digitalen Verfahren werden, anstelle eines Filmes, die aufgezeichneten Röntgenaufnahmen auf elektronischem Wege aufgezeichnet, bearbeitet und dargestellt.

Die Strahlenbelastung für den Patienten wird durch die digitale Bildgebung deutlich gesenkt und die Praxis profitiert von einem erheblich kürzeren Workflow (Zeit von der Röntgen-Aufnahme bis zum digitalen Bild). Durch den Wegfall der klassischen Filmentwicklung schützt man nicht nur das eigene Personal vor dem Umgang mit der Entwicklungs-Chemie sondern erspart sich auch deren teure Entsorgung.

Seitdem Röntgenstrahlen 1895 entdeckt worden sind, wurde Röntgen permanent weiterentwickelt und es wird heutzutage in vielen Bereichen der Medizin genutzt.

In der Zahnheilkunde wurde das erste kommerzielle digitale Röntgensystem 1986 unter dem Namen „Radiovisiographie“ vorgestellt. Bei diesem Verfahren werden die Röntgenaufnahmen digital aufgenommen, bearbeitet und angezeigt.

Der Unterschied zum konventionellen Röntgen liegt ausschließlich in der Entwicklung des Bildes. Die Entwicklung beim digitalen Röntgen gewährleistet eine bessere Bildqualität.

Bei der konventionellen Methode wird das Bild nach der Bestrahlung von einem Mitarbeiter in einer Dunkelkammer entwickelt. Wohingegen beim digitalen Verfahren ein Sensor bestrahlt wird und dieser die Info direkt an den PC übermittelt und das Bild sofort auf dem Monitor erscheint. Eine andere Option ist das Einscannen einer Speicherfolie, die die Informationen vom Sensor gesichert hat.

Wie entsteht ein Röntgenbild?

Szintilator Prinzip

Austaktung bei CCD:
Ein CCD ( Charge-Coupled Device ) ist ein lichtempfindlicher Halbleiterdetektor, der aus vielen Lichtsensoren besteht. Das Bild entsteht wenn die Röntgenstrahlung den Szintillator zum Leuchten bringt und die lichtempfindlichen Dioden ( Detektor ) auf die Photonen reagieren. Dabei wir im ersten Schritt das Bild zeilenweise und parallel ausgelesen. Die Signale werden dann am Ende einer Spalte verstärkt und digitalisiert.

Bei der Wahl des geeigneten intraoralen Röntgensystems spielen bereits vorhandene Praxisausrüstung, Praxisumstände sowie persönliche Vorlieben des Betreibers eine Rolle. Hier können Sie zwischen der Speicherfolien- und der Sensortechnik wählen.

Die Henry Schein Spezialisten beraten und unterstützen Sie gerne bei der Wahl des passenden intraoralen Röntgensystems.

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