Hygowater® Filling System


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Beschreibung

Sauberes Wasser für Einheiten ohne Festwasseranschluss

Das Hygowater® Bottle Filling System besteht aus einer Füllstation (Bottle Filler) und einem Desinfektionsgerät (Hygowater® Compact). Die voreingestellte Menge an desinfiziertem und sauberem Wasser wird automatisch über eine Zapfanlage aus dem Hygowater® Compact in Kunststoff-Flaschen abgefüllt. Der Clou: Das Gerät wandelt dabei Teile des Wassers in freies Chlor um, so dass kein Chlor oder andere Chemikalien zugesetzt werden müssen.

Wasserafbereitung und Desinfektion Schritt für Schritt:


1. 100-Mikrometer-Filter entfernt Schmutz und Partikel
 2. Aktivkohle entfernt alte Chlorrückstände und Verfärbungen
 3. Ionenaustauscherharz entfernt Kalzium aus dem Wasser
 4. 1-Mikrometer-Filter entfernt die übrigen Rückstände aus dem Wasser
 5. Produktion von natürlichen Desinfektionsmitteln, die gegen Bakterien und das Wachstum von Biofilmen schützen
 6. Bio Reaction Zone – stellt sicher, dass alle Mikroorganismen abgetötet werden
 

Die Vorteile gegenüber dem herkömmlichen (chemischen) Verfahren:

  • Auch für Allergiker und Kinder geeignet
  • Einfache und schnelle Handhabung (ein Knopfdruck genügt)
  • Ein Gerät kann für alle Einheiten genutzt werden
  • Kein Desinfizieren der Flaschen erforderlich
  • Erhebliche Zeitersparnis
  • Die Einheit wird nachhaltig von Bakterien und Legionellen befreit
  • Deutliche Kostenreduzierung gegenüber dem chemischen Verfahren
  • Konformität: Richtlinie 93/42/EWG, DIN EN ISO 13485, DIN EN 1717-EA, EN 60601-1:2006 + A1:2012 und EN 60601-1-2:2007


Video

Produktvideo Hygowater® Dürr Dental




Broschüre

  • Prospekt Hygowater® Dürr Dental 

Technische Daten

Das Bottle Filling System besteht aus einer Füllstation (Bottle Filler) und einem Desinfektionsgerät Hygowater® Compact.

Technische Daten:
Gewicht: netto 4,4 kg
Abmessung(H x B x T): 38 x 16,6 x 28 cm
Elektrische Daten: 110V/230 VAC PE, max.230 W
Standby-Betrieb < 10 W
Wasserleitung: AD 8 mm hartes Rohrmaterial
Anschluss Wasser-Einlass/Auslass (push in) Ø 8 mm
Eingangsdruck: 1,5 - 6 bar (einstellbar)
Ausgangsdruck: 2,6 - 2,9 bar
Wasserdurchfluss: ca. 1,5-2,0 l/min

Anforderungen an das ankommende Wasser: Trinkwasser
Wenn Wasser vorgefiltert wird mit: < 1 mm
Leitfähigkeit: >70 μS/cm
Chloridgehalt: >7 mg/l
Temperatur: 5-40 °C
Allgemein: Eingehender Wasser Druck muss 1-6 bar sein
Umgebungstemperatur: 10-35 °C

Konformität: Richtlinie 93/42/EWG, DIN EN ISO 13485, DVGW W540 (DIN EN 1717-AB), EN 60601-1:2006 + A1:2012 und EN60601-1-2:2007
Hinweis: Die technischen Daten können ohne Ankündigung geändert werden.
Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

Zubehör/Material

Vorfilter
Art. Nr.: 8500200001

Filterpatrone zur Filtration von Partikeln, Chlor und Kalziumkarbonat aus dem Wasser. Für Hygowater® und Hygowater® Compact.

Ultrafilter (Bioreaktionszone) Art. Nr.: 8500200002
Membranfilter zur Ultrafiltration von Partikeln, Trübstoffen und mikrobiologischen Belastungen aus dem Wasser. Für Hygowater® und Hygowater® Filling Station.

Chlor-Teststreifen Art. Nr.: 8500200000
Teststreifen zur Messung der Konzentration des freien Chlors im Wasser. Schnelltest für Hygowater® und Hygowater® Compact Packungsgröße: Packung á 50 Teststreifen (wöchentlicher Test durch die Praxis).



Erfahrungsbericht

Wasserhygiene in der Zahnarztpraxis – Gestern und heute
Der BacTerminator® Dental: Erfahrungsbericht aus dem Praxisalltag

Wer zum Zahnarzt geht, erwartet hohe Hygiene. Hierzu gehört auch das Wasser aus der Behandlungseinheit. Der Autor schreibt über seinen „langen“ Weg zu sauberem Wasser und lässt den Leser an einem kleinen Exkurs in die Vergangenheit teilhaben.

Dr. Rainer Uhl, Facharzt für Oralchirurgie 
BacTerminator Bottle Filler: Erfahrungsbericht Dr. Uhl

Das Wasser in Zahnarztpraxen entspricht theoretisch den nationalen und internationalen Qualitätsanforderungen. Aber: Tatsächlich hat das Wasser vom Wasserwerk bis in die Dentaleinheit einen langen Weg hinter sich. Es wird über Rohrleitungen unter der Erde transportiert, gelangt in die Praxis und dann in die Behandlungseinheit. Auf dieser „Reise“ kann es zur Verunreinigung durch Mikroorganismen kommen. Weiterer Risikofaktor ist das Leitungssystem der Praxis. Hier ist der Wasserverbrauch oft gering. Währenddessen das Wasser längere Zeit in den Leitungen steht, steigt die Wassertemperatur. Das ist der ideale Nährboden für Biofilmbildung und Vermehrung von Legionellen.

Es war einmal …

Im Jahr 1987 eröffneten wir unsere Zahnarztpraxis. Zum damaligen Zeitpunkt waren die Keimzahlen im Betriebswasser einer zahnärztlichen Behandlungseinheit kaum ein Thema.
  • „Retraktionseinrichtungen“ wurden beworben. Mit einem Rücksaugeffekt wurde das Nachtropfen von Winkelstücken und Turbinen verhindert. Mit einem Werkzeugsatz (Spray-Reparatursatz) mussten Spraydeckel von Winkelstücken und Turbinen demontiert werden. Mit feinen Drähten mussten dann die verstopften Spraykanäle „freigestochert werden“.
  • Nach Stillstand verstopften die Spraydüsen bei der Wiederinbetriebnahme aufgrund des losgelösten Biofilms.
  • Der Amalgam-Abscheider signalisierte nach Stillstandszeiten „Fehler“. Trotz Absauganlage und Pflege bildeten sich Blaualgenpolster. 

Erste Verbesserung


Im nächsten Schritt etablierten wir amerikanische Turbinen und Winkelstücke mit Eindüsenspray. Später wurden wir auf amerikanische „Bottle“-Systeme aufmerksam. Durch den Einsatz mobiler Absauganlagen zeigte sich ein nur geringer Wasserverbrauch. Ein erstes kommerzielles System brachte den Durchbruch:
  • Desinfektion der Stillstand-Flaschen mit auf Natriumhypochlorid basiertem Desinfektionsmittel
  • Fluten der Anlage mit einem Desinfektionspräparat während des Stillstands und Ausspülen vor Betriebsbeginn
  • Dosierung der Betriebsflaschen mit einem Zuschlagsmittel.

Das Wasser war nunmehr „Brauchwasser“ und aufgrund der zugesetzten Chemie kein Trinkwasser mehr. Die Inhaltsstoffe waren hochallergen und der Gruppe der Parabene zuzuordnen.

Die Suche nach der Alternative

Wir suchten weiter nach Alternativen. Was wollten wir? Das System mit DVGW-Zulassung*, das eindeutig als Medizinprodukt deklariert war und zugleich Trinkwasserqualität erzeugt. Außerdem legten wir Wert auf eine effiziente Anwendung. Zentralanlagen wären eine Möglichkeit, aber diese erforderten eine Neuverrohrung, was für unsere Zwecke wirtschaftlich nicht tragbar war.

* Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. – technisch-wissenschaftlicher Verein

Perfektes System

Wir wurden auf den BacTerminator® Dental (AdeptWater-Systems) aufmerksam. Der Hygienespezialist Otto Wiechert (Henry Schein) erläutert die Systematik.
BacTerminator Bottle Filler: Erfahrungsbericht Dr. Uhl

„Herzstück des BacTerminator® Dental ist die patentierte BacTerminator-Technik. Das Wasser wird nach dem Prinzip der Elektrolyse durch eine hocheffektive Desinfektionskammer gepumpt. In der Desinfektionskammer werden einige der natürlich vorkommenden Salze in freies Chlor und hypochlorige Säure umgewandelt. Diese Säure desinfiziert 50- bis 100-mal effektiver als normales Chlor. Das ermöglicht eine hohe Desinfektionsrate bei sehr niedriger Konzentration von freiem Chlor."

In der ersten Woche des Betriebs in unserer Praxis war ein kaum wahrnehmbarer Chlorgeruch festzustellen, der aber völlig verschwand. Von Patienten wurde der „neue Geschmack“ als „frisch“ kategorisiert. Eine mikrobiologische Untersuchung (LUH) ergab Null-Null-Null KBE, jeweils entnommen an der Mehrfunktionspistole.

Jetzt haben wir eine gesetzeskonforme Lösung: hochwirksam und geschmacklich neutral. Zwar sind die Investitionskosten etwas höher, dafür die laufenden Kosten (Chemikalienverbrauch) niedrig, und der einfache Workflow ist deutlich effizienter. br>

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