Implantologie


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Implantologie

Was ist ein Implantat?

Was genau ist ein Implantat?

Bei dem vollständigen Verlust des Zahnes dient das Implantat als „künstliche Zahnwurzel“. Somit bildet das Implantat einerseits die Grundlage für Befestigungen von Brücken, Kronen und Prothesen, andererseits wirkt das Implantat dem Kieferknochenabbau mangels Belastung entgegen, da es die Kaukräfte an den Knochen überträgt. Die Menschheit versucht schon seit über 2000 Jahren einen geeigneten Ersatz für verlorengegangene Zähne zu schaffen. Zur Herstellung der frühzeitlichen Implantate bediente man sich der Materialien, die zugänglich waren, wie Knochen, Holz, Steine oder Elfenbein. Später versuchte man auch menschliche Zähne oder Tierzähne im Kiefer zu befestigen. Demjenigen, der finanziell besser gestellt war, wurden Gold- oder Edelsteinzähne eingesetzt.


Historie der Implantologie

Erst im Laufe des 19. Und 20. Jahrhunderts näherte man sich der heutigen Implantologie. Die Zahnärzte, die in diesem Bereich experimentierten, konzentrierten sich jetzt mehr auf Metalle und darauf die richtige Form für Implantate zu entwickeln.

1968 entdeckte der schwedische Anatom und Histologe Igmar Brånemark zufällig, dass sich Titan mit Knochen verbindet. Diese Entdeckung verschaffte der Implantologie eine ganz neue Anerkennung. Auf Grundlage dieser Eigenschaft des Titans wurde der Begriff „Osseointegration“ geprägt. Damit wird der Zustand beschrieben, bei dem das Implantat zu mindestens 70% mit dem Kieferknochen verbunden ist.

Mit den Erfolgen, die mit dem neuen Werkstoff erzielt werden konnten, wurde die Implantologie auch offiziell als Teil- und Spezialdisziplin der Zahnheilkunde anerkannt.

Materialien der Implantologie

Implantate bestehen in der Regel aus Reintitan. Dieses Material hat den Vorteil, dass es eine sehr hohe Biokompatibilität aufweist und somit gutes Einheilungsverhalten aufweist. Die Verbindung zwischen Knochen und Implantat findet auf molekularer Ebene statt. Seine Steifigkeit kommt der des Kieferknochens sehr nah.


Titan löst im menschlichen Körper keinerlei allergische Reaktionen aus und führt nur in seltenen Fällen zu einer Fremdkörperreaktion. Außerdem besitzt dieser Stoff eine äußerst hohe Korrosionsbeständigkeit, wodurch es in der Implantologie eine herausragende Stellung einnimmt.

Mittlerweile werden auch Implantate aus Keramik angeboten. Diese werden vor allem von ganzheitlich tätigen Zahnmedizinern inseriert, da sie komplett metallfrei sind.


Anwendungsbereiche von Implantologie

Arten der Implantate

In den letzten Jahren haben sich Schraubenimplantate gegenüber Blattimplantaten durchgesetzt. Schraubimplantate sind im Querschnitt kreisförmige Zylinder mit Außengewinde. Dieses Gewinde ermöglicht ein zentriertes Eindrehen in den Kieferknochen. Der Vorteil der Schraubimplantate liegt darin, dass sie die Kraft in gleichem Maße und in gleicher Richtung, wie die ursprüngliche Zahnwurzel in den Kieferknochen weiterleiten.  

Von der zeitlichen Abfolge werden zwei Möglichkeiten unterschieden:

  • Zum einen können die Implantate als Sofortimplantate gesetzt werden. In diesem Fall wird das Implantat direkt nach dem Zahnverlust eingesetzt. Dieses Verfahren bietet sich nur bei infektionsfreien Patienten an.
  • Auch eine „verzögerte Sofortimplantation" ist möglich. Hier wird das Implantat in einem Zeitraum zwischen vier und sechs Wochen nach Extraktion des Zahnes inseriert. Der Vorteil liegt hier darin, dass eventuelle Infektionen bereits ausgeheilt sind und das Risiko eines frühzeitigen Implantatverlustes minimiert wird.
  • In den meisten Fällen wird das Spätimplantat gesetzt. 

Die Einheilungszeit auch Osseointegration genannt, kann im Oberkiefer ca. sechs Monate und im Unterkiefer ca. drei Monate dauern. Abhängig ist die Osseointegration von der Knochenqualität, die sich bei Ober- und Unterkiefer unterscheidet. 

Das Schraubimplantat bietet weiter den Vorteil, dass es nach kurzer Zeit (spätestens einer Woche) belastet werden kann. Der Patient erfährt eine schnelle und optimale Hilfe. Bis zur vollständigen Osseoitegration sollte dennoch eine gewisse Vorsicht walten.


Inserieren der Implantate

Das Implantat wird ambulant unter Lokalanästhesie eingesetzt bzw. eingedreht. Anschließend gibt es zwei unterschiedliche Varianten, das Implantat einheilen zu lassen:

  • Die einzeitige Implantation (=offene Einheilung), bei der die Gingiva gleich nach der Operation ausgeformt wird. Vorteil hierbei ist, dass sich der Patient keinem weiteren Eingriff unterziehen muss. Die Art der Implantation birgt allerdings das Risiko, dass das Implantat nicht „in Ruhe“ einheilen kann, da die Patienten dazu neigen, mit ihrer Zunge die ungewohnte Stelle in ihrem Kiefer zu erkunden.
  • Bei der zweizeitigen Implantation wird das Implantat mit einer Deckschraube verschlossen und die Gingiva darüber vernäht. Der Vorteil, der sich hier bietet, ist, dass das Implantat „in Ruhe“ einheilen kann und der Patient den Fremdkörper nicht bemerkt. Um das Implantat nach der Einheilung freizulegen, ist bei dieser Methode jedoch ein zweiter Eingriff erforderlich.


Prothetische Versorgung

Das Zahnimplantat bildet als künstliche Zahnwurzel die Grundlage für weitere Befestigungs- oder Aufbauelemente, um die Funktionsfähigkeit des Gebisses zu erhalten und um dem Patienten einen ästhetischen Zahnersatz zu ermöglichen.
Unter dem Begriff Abutment werden jegliche Arten von Aufbauelementen zusammengefasst. Es wird zwischen Stumpfaufbauten, angussfähigen Aufbauten, Stegaufbauten und Knopfaufbauten unterschieden.

Im Wesentlichen findet das Implantat Einsatzmöglichkeiten bei der Befestigung von einzelnen Zähnen, Brücken oder Prothesenankern. Bei einzelnen Zähnen wird das Abutment verschraubt oder zementiert. Aufgrund des geringeren Zeitbedarfs und auch der Ästhetik werden Einzelzähne heute überwiegend zementiert.


Implantatgetragene Brücken werden abhängig von der Größe und auch der Beschaffenheit des Kieferknochens verschraubt oder zementiert.
Bei größeren Arbeiten oder zu erwartenden Komplikationen wird die Verschraubung vorgezogen. So bleibt die Möglichkeit bestehen, die Versorgung wieder abzunehmen. Im stark atrophierten Kiefer kann der Steg, der zur Befestigung der Prothese dient, mit dem Implantat verbunden werden.

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